Berlin, 20. Mai 2026 – Schon wieder ist ein Mensch in Berlin durch Messergewalt gestorben. Am Dienstagnachmittag wurde in Hellersdorf ein 43-jähriger Mann in einer Wohnung brutal niedergestochen und getötet.
Nach Polizeiangaben kam es gegen 14:57 Uhr in der Böhlener Straße zu einem Streit zwischen zwei Männern. Der 51-jährige Tatverdächtige soll mehrfach mit einem Messer auf sein Opfer eingestochen haben – besonders im Hals- und Gesichtsbereich. Trotz aller Rettungsversuche verstarb der 43-Jährige noch am Tatort.
Der Täter, ein 51-jähriger ukrainischer Staatsbürger, wurde noch in der Wohnung festgenommen. Er soll zum Tatzeitpunkt erheblich alkoholisiert gewesen sein (rund 3 Promille). Auch das Opfer war ukrainischer Herkunft.
Die Mordkommission der Berliner Polizei hat die Ermittlungen übernommen.
Quellen:
- B.Z. Berlin (19.05.2026)
- BILD Berlin (19.05.2026)
- rbb24 (19.05.2026)
- Polizeibericht Berlin
Berlin versinkt weiter in Messergewalt
Dieser neuerliche Todesfall reiht sich ein in eine erschreckende Serie von Messerattacken in der Hauptstadt. Berlin verzeichnet seit Jahren eine der höchsten Raten an Messergewalt in ganz Deutschland. Viele Bürger haben längst das Vertrauen verloren, dass die Politik dieses Problem noch in den Griff bekommen kann.

